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Mit einer Wette hat alles begonnen …
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Eröffnung des Blicklifts Dezember 1958
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Saisonstart Ende November 2008
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Vor mehr als fünfzig Jahren sind drei Freunde aus Lohr am Main zum Skifahren nach Lech am Arlberg gefahren. Der damalige Lohrer Brauereibesitzer Alfred Stumpf, der Lohrer Großhändler Herbert Seitz, und der Neuendorfer Federfabrikant Otto Willert.
Während die damals noch jungen und drahtigen Kerle, Alfred und Herbert, nicht genug vom Skifahren bekommen konnten, saß Otto am Nachmittag lieber gemütlich auf der Terrasse des
Hotels Schneider, um das Skitreiben bei einer Tasse Kaffee zu genießen. Den Schlegelkopf Schlepplift mit seinen Holzstützen direkt im Blickfeld, sah er, wie ein Bügel nach dem anderen vollbesetzt den Berg hinauf tanzte. Er fing in Gedanken an zu zählen: Ein Bügel, zwei Bügel, drei Bügel, … eine Mark, zwei Mark, drei Mark, … Halleluja, das läuft ja wie ein Fließband, mit einer Taktrate fast so schnell wie beim Stanzen einer Schreibfeder.
Als sich Alfred und Herbert später dazugesellen, sagt er Ihnen auf den Kopf zu: „So einen Skilift wie hier in Lech am Arlberg baue ich dort, wo wir zu Hause immer Skifahren, am Kreuzberg in der Rhön.“ „Jaja Otti, das kaufen wir dir nicht ab. Nördlich der Alpen gibt es in Deutschland weit und breit keinen Skilift und gerade Du wirst das ändern wollen? Niemals!“
Da packte den Otto der Ehrgeiz und er fragte den Hotelier:„Sagen Sie, wer baut solche Skilifte und wo bekommt man so einen Skilift her?“ „Da gehen Sie besser nicht zum „Schmiedle“ sondern gleich zum Schmied“. Damit meinte er Herrn Arthur Doppelmayr, den Sohn eines Schmiedes aus Bregenz, der gerade damit begonnen hatte Schlepplifte mit Metall- statt Holzstützen zu produzieren und zu vermarkten. Direkt auf der Heimreise hat Otto dann in Bregenz einen Zwischenstopp eingelegt und mit Arthur angefangen einen der ersten Schlepplifte in Deutschland überhaupt zu planen. Das war die Geburtsstunde des Blickliftes bei Bischofsheim in der Rhön.
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